Aktuell - Neues
Generalversammlung vom 21. März 2011
Das vergangene Geschäftsjahr war für die Elektra Sins ein störungsfreies Jahr. Mitgliederzahl und Energieverbrauch nahmen zu und der Versammlung lag ein positiver Jahresabschluss vor. Im neuen Geschäftsjahr investiert die Elektra im Gebiet Ammanns-matt in eine neue Trafostation und in die Erneuerung der Mittel-spannungsleitungen. Damit erhöht die Elektra die Versorgungs-sicherheit und plant die Modernisierung des Kabelnetzes mit Glasfaser.
Das Netz der Elektra Sins für das Kabelfernsehen ist über 20 Jahre alt und vor 10 Jahren letztmals saniert worden. Es überträgt die Radio- und Fernsehsignale und sichert die Internet- und Telefonverbindungen. Das Netz erreicht auch heute noch eine hohe Qualität und wird den zusätzlichen Diensten wie Telefonie und Digitalfernsehen gerecht
Fibres to the Home
Im Gebiet Ammannsmatt ist eine Wärmeverbund in Planung. Die Elektra will die gleichen Graben-profile nutzen und dieses Gebiet mit Licht-wellenleitern (Fibres tot he Home, FTTH) ausbauen. Als Fibre To The Home (FFTH) bezeichnet man das Verlegen von Lichtwellenleitern direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Ziel ist es, dass die Fernablesung des Wärmeverbunds über FTTH läuft. Den Kredit von CHF 520'000 für das Projekt TV-Ausbau FTTH bewilligten die Genossenschafter ohne Kommentar. Dieser Ausbau wird jedoch nur ausgeführt, wenn die Gemeindeversammlung am 11. Mai dem Wärmeverbund zustimmt. Die weiteren Gebiete in Sins sollen in den folgenden Jahren ebenfalls mit Lichtwellenleitern bis in die Wohnung erschlossen werden.
Photovoltaikanlage
Die Elektra Sins hat sich das Ziel gesetzt, erneuerbare Energien nachhaltig zu fördern und die Sonnenkraft zu nutzen. Das Dach der geplanten neuen Mehrzweckanlage Ammannsmatt bietet mit einer Fläche von 780 Quadratmetern ideale Voraussetzungen um eine Photovoltaikanlage zu realisieren und "Sinser Strom für Sins" zu produzieren. Die geplante Anlage kann 20 bis 25 Haushalte mit Energie versorgen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf CHF 410'000 und soll mit einem Beteiligunsmodell durch die Sinser Bevölkerung mitfinanziert werden. Interessierte können mit einem Mindestbetrag von CHF 1'000 der Elektra ein Solar-Darlehen für die Laufzeit von 10 Jahren gewähren. Im Gegenzug erhalten die Geldgeber zwei Prozent Zins.
Genossenschafterbestand
Dank dem grossen Interesse der Sinser Wohneigentümer stieg die Zahl der Genossenschafter von 403 auf 442. 115 folgten der Einladung in den Landgasthof Löwen.
Steigender Energieverbrauch
Die Zunahme des Wohnraums in Sins zeigt sich im steigenden Energieverbrauch, der gegenüber dem Vorjahr um gut 10% zunahm. Störungsfrei verlief das letzte Geschäftsjahr auch beim Kabelfernsehen. Im neuen Geschäftsjahr erschliesst die Elektra neue Wohngebiete. Zudem erarbeitete die Elektra für die Modernisierung des Kabelnetzes im Gebiete Ammannsmatt ein neues Konzept für die Mittel- und Niederspannungserschliessung. Im neuen Geschäftsjahr befasst sich der Vorstand zudem mit dem Fernwärmeprojekt Ammannsmatt sowie mit der Projektstudie Photovoltaikanlage Ammannsmatt.
Neue Tarife
Da die AEW Energie AG als Stromlieferant die Preise anhob, erhöht die Elektra die Strompreise für die Privathaushaltungen um 12 Prozent. Im Gegenzug sinken die Grundgebühren für die Netz-nutzung. Die Preise für das Kabelfernsehen bleiben unverändert.
Wirtschaftlich gesund
Finanziell steht die Elektra Sins auf gesunden Beinen. Der Nettogewinn betrug im vergangenen Jahr CHF 289‘000. Dieser Betrag wird nötig sein, um die anstehenden Investitionen im Perimeter Ammannsmatt für den Netzausbau Elektro, Glasfaserkabel-Ausbau und Solarstrom-Anlage auf der neuen Dreifachturnhalle zu finanzieren. Es ist weiterhin die Strategie des Vorstandes, alle Ausgaben ohne fremdes Kapital zu realisieren.
Statuten
Die Elektra Sins verlegt ihr Geschäftsjahr vom 30.9. neu auf das Kalenderjahr per 31.12.. Die Statuten werden entsprechend angepasst.
Kasteninformationen
Anzahl Genossenschafter: 442
Abzulesende Zähler: 1’505
Anzahl Kabelfernseh-Abonnenten: 1’314
Zunahme Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahr: 10.74 % t
Die Zusammenfassung der Generalversammlung als PDF
|